Teebaumöl - das Wunderheilmittel

Ein Wundermittel gegen (fast) alles! Das Teebaumöl ist sehr hilfreich nicht nur bei Hautirritationen oder Krankheiten. Auch im Haushalt findet es die Anwendung.

Das Extrakt wird aus einer australischen Pflanze gewonnen und ist in der Produktion sehr aufwändig. Es ist völlig natürlich und wurde schon lange von den Ureinwohnern Australiens angewandt. Das Teebaumöl ist eine natürliche Flüssigkeit. Erkennen kann man es vor allem an den intensiven Geruch. 

Die heilenden Eigenschaften werden bei dem Teebaumöl sehr geschätzt. Die antibakteriellen Eigenschaften sind imstande Hautzustände wie Pickel oder Warzen. Ebenso kann es inhaliert werden um Husten oder andere Lungenprobleme zu behandeln. Teebaumöl kann auch in die Wäsche hinzugegeben werden.

Trotz aller guten Eigenschaften muss man auch einige Sachen beachten. Vor der Anwendung sollte man sich den Risiken bewusst sein und die Warnungshinweise durchlesen. Die enthaltenen Chemikalien können sehr toxisch sein und allergische Reaktionen ausrufen

Die Teebaumöl Wirkung - wieso ist das Öl so gut?

Als wahrer Alleskönner wird das Teebaumöl fast in jedem möglichen Bereich angewandt. Dieses zeigt Wirkung bei der Anwendung auf der Haut, als Inhalation oder im Haushalt.

Im Allgemeinen hemmt und tötet Teebaumöl die Entwicklung von Bakterien und Pilzen. Es wirkt antibiotisch, antiviral, antibakterizid, antimykotisch und antimikrobiell.

Die Anzahl der Anwender bestätigen, dass das Teebaumöl das Wachstum von Bakterien hemmt. Dieses hilft vor allem bei der Bekämpfung von Akne, Herpes, Warzen, Pilzen oder anderen Hautirritationen. Oft wird es zur Linderung der Immunreaktionen nach Insektenstichen wie Mücken oder Wespen angewandt.

Des weiteren kann man Teebaumöl auch inhalieren. Dieses geht in die Lungen und hilft bei Husten, lindert Halsschmerzen und andere Erkältungs– und Grippensymptome.

Ebenso hat das Öl eine starke psychische Wirkung. Es wird vor allem bei der Linderung von Stress und Ängsten angewandt. Ebenso stärkt das Teebaumöl das Selbstvertrauen und lässt die Gefühle zu klären und die Gedanken auf ein Gleichgewicht zu bringen. Zusätzlich kann man es bei Erschöpfungszuständen, Lust- oder Antriebslosigkeit anwenden.

Der Geruch des Teebaumöls hilft es auch im Haushalt bei der Bekämpfung von Insekten und Parasiten.

Allgemeine Wirkung

  • hemmt das Wachstum von Escherichia coli, MRSA und Streptococcus pyogenes – Bakterien, gegen die die meisten Antibiotika mittlerweile machtlos sind
  • wirkt antibiotisch und antiviral
  • antibakterizid
  • antimykotisch (tötet Pilz ab)
  • stark antimikrobiell

Haut

  • Linderung von Immunreaktionen nach Insektenstichen
  • fördert die Wundheilung
  • wirkt gegen entzündliche Hauterkrankungen (z. B. Akne, Pickel, Furunkel usw.)
  • heilt Mykosen (Pilzerkrankungen) der Finger und Fußnägel und der Haut aus
  • wirkt gegen Herpes
  • tötet Herpesviren ab (an den Lippen und im Genitalbereich oder bei Gürtelrose)

Erkältung / Lungen

  • schützt und lindert Erkältungskrankheiten und Grippe
  • lindert Halsschmerzen
  • stärkt das Immunsystem

Haushalt

  • der Geruch vertreibt Insekten und Mücken
  • vertreibt Parasiten (Plagegeister, wie Flöhe, Zecken, Milben, Läuse)

Psyche

  • stabilisiert die Psyche
  • lindert Ängste
  • lindert psychosomatische Beschwerden
  • lindert Stress
  • stärkt den Antrieb, wirkt gegen Lustlosigkeit
  • steigert das Selbstvertrauen

Studien und Wissenschaft

Die Wirkung von Teebaumöl wurde in zahlreichen Studien bewiesen. Wir zeigen nur einige davon.

Die antibakterielle Wirksamkeit von Teebaumöl wurde schon in den 30ern bewiesen. Es liegen seitdem zahlreiche Studien die unter anderem die Wirkung auf den Herpes Simplex Virus, Akne  oder Schuppenflechte beweisen. Des weiteren gibt es auch Studien die, die antibakterielle, antimykotische und antivirale Wirkung.

Alle Studien, die wir gefunden haben sind untern in den Quellen verlinkt.

Anwendung - Wie verwendet man Teebaumöl richtig?

Die Anwendung von Teebaumöl ist sehr vielfältig. Es gibt sowohl sehr viele Anwendungsgebiete als auch die Arten der Anwendung von Teebaumöl. Es lassen sich jedoch allgemeine Empfehlungen schlussfolgern. 

Zu ersten ist es wichtig, dass man Teebaumöl nicht großflächig auftragen sollte um die gesunden Hautbereiche nicht unnötig zu belasten. Ebenso sollte die Anwendung auf der Haut bzw. dem Körper nicht unverdünnt stattfinden. Die speziellen Ausnahmen und Hinweise können Sie in dem Absatz erfahren. Man muss ebenso die Risiken und Nebenwirkungen berücksichtigen.

Anwendungsgebiete - kann man es überall anwenden?

Die Anwendungsgebiete des Teebaumöls sind sehr vielfältig. Das Öl wirkt in erster Linie entzündungshemmend und wundheilend.

Es ist bei entzündlichen Hautproblemen, zum Beispiel bei der Bekämpfung von Pickel oder Warzen geeignet. Des weiteren hemmt es die Entwicklung von Bakterien, was sich gut gegen Akne-Erregern auswirken kann. Teebaumöl hat ebenso eine pilzabtötende Wirkung und wird gegen Fuß-, Haut- und Nagelpilz angewandt. Der Allerkönner kann ebenso Vieren bekämpfen und ist geeignet bei der Anwendung gegen Herpes.

Man kann Teebaumöl nicht nur auf die Haut oder die Lippen auftragen. Ebenso wirkt es sich auf die Haare gut. Auch die Inhalation des ätherischen Öls ist sehr beliebt. Dadurch kann man die Lungen befreit und Erkältungen geheilt werden. Teebaumöl wirkt sich ebenso psychisch aus.

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Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Bevor man das Teebaumöl an die Haut oder andere Stellen anwendet sollte man vorerst die Warnungshinweise durchlesen. Es ist sehr wichtig, dass man überprüft, ob man nicht allergisch auf das ätherische Öl reagieren wird.

Vor der Anwendung ist es natürlich auch empfohlen von dem Arzt über die Anwendung sprechen.

Dosierung und Verdünnung - niemals unverdünnt

Bei der Anwendung von Teebaumöl ist die Dosierung bzw. richtige Verdünnung ganz wichtig. Das Öl darf nur sehr gering dosiert werden. Eine Überdosierung kann schlimme Konsequenzen haben, die man in den Warnungshinweisen lesen kann. Je nach Beschwerden kann man das ätherische Öl auf verschiedene Weise verdünnen.

Die Fragen zur Dosierung werden explizit in den verschiedenen Artikeln auf dieser Seite beantwortet. Man kann ebenso den Arzt oder Apotheker fragen.

max. Teebaumölanteil
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Verdünnte Teebaumöl Anwendung

Das Teebaumöl wird äußerlich meistens verdünnt angewandt. Auf unreine Haut, Akne, Pilze oder Wunden wird dieses mit Wasser oder ein anderes hautfreundliches Öl vermischt und aufgetragen. Die Konzentration sollte bis zu 5% von dem Teebaumöl-Anteil betragen. Dazu eignen sich zum Beispiel Madel- oder Kokosöl. Abgeraten wird die Anwendung auf die Haut in konzentrierter Form.

Unverdünnte Teebaumöl Anwendung

In der Regel wird das Teebaumöl sehr selten unverdünnt angewandt. Es ist durchaus möglich auf die Stelle von Pickeln, Insektenstichen oder Hautentzündungen das Teebaumöl in konzentrierter Form anzuwenden.

Man nimmt einfach ein Wattestäbchen oder ein Wattepad und gibt darauf ein bis zwei Tropfen von dem Öl. Danach wird dieses direkt auf die Stelle auf der Haut aufgetupft, ohne die gesunde Haut zu berühren. Wichtig ist, dass das unverdünnte Teebaumöl nicht großflächig aufgetragen wird.

Vor der Anwendung sollte man den Körper auf allergische Reaktion testen und am besten auch sich von dem Arzt beraten lassen.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung von Teebaumöl ist sehr risikoreich. Hierzu wird meistens empfohlen die Anwendung mit dem Arzt zu besprechen.

Teebaumöl innerlich kann jedoch verschiedene Symptome heilen. Es hilft vor allem gegen Entzündung des Zahnfleisches und anderen Reizungen im Mund und Hals-Bereich. Zwei bis drei Tropfen des ätherischen Öls können in ein Wasserglas getan werden um sich mit der Lösung den Mund ausspülen zu können. Dieses Hilft ebenso bei der Bekämpfung von Erkältungskrankheiten.

Des weiteren kann das Teebaumöl auf die Zahnpasta hingegeben werden um das Zahnstein zu entfernen oder Karies zu bekämpfen.

Badewasser und Inhalation - nicht nur zur Entspannung

Sehr interessant ist die Anwendung des Teebaumöls im Badewasser. Dieses hilft nicht nur um körperliche, sondern auch geistige Gesundheit zu verbessern. Dazu tropft man einfach ca. 10 Tropfen in die Badewanne voller Wasser ein.

Ein solches Bad wirkt Wunder. Es hilft nicht nur gegen die Wunden, Warzen, unreine Haut, Fußpilz und andere körperlichen Beschwerden. Ebenso hilft es beim Stressabbau, lindert Ängste und steigert das Selbstvertrauen. Mehr dazu hier.

Eine Alternative ist das Fußbad, mit 3 bis 5 Tropfen des Teebaumöls. Diese Methode hilft sehr gut gegen Fuß- und Nagelpilz.

Egal ob Badewasser oder Fußbad, man kann das Öl mit etwas Sahne vermischen und erst dann in das Wasser dazugeben. Dieses gilt als Emulgator und lässt das Öl besser den Einklang mit dem Wasser finden.

Des weiteren kann man Teebaumöl bei der Heilung von Erkältungen und grippalen Infekten benutzen. Dieses kann man mit Hilfe von warmem Wasser und ein paar Tropfen kombinieren und inhalieren.

Die Teebaumöl Anwendung im Haushalt

Als Alleskönner kann Teebaumöl universell im Haushalt angewandt angewendet werden. Egal ob als Wäschezusatz oder als Duft, wird dieser ein sehr gebräuchliches Mittel. Hier einige Beispiele.

Wäsche

Um die Wäsche besonders sauber und hygienisch zu machen kann man bis 20 Tropfen vom Teebaumöl pro Waschgang mit dem Waschmittel vermischen. Dieses wirkt sich sehr stark auf hartnäckigen Schmutz. Eine besondere Auswirkung hat das Mittel auf Unterwäsche, Windeln und Strümpfe.

Schimmel

Teebaumöl hilft ebenso bei der Bekämpfung von Schimmel in der Wohnung. Schimmel ist nicht nur schlecht für das Auge, sondern auch für die Gesundheit.

Um Schimmel zu entfernen empfiehlt sich eine Mische aus 20 Tropfen Teebaumöl auf 5 Liter Wasser. Dazu gibt man ca. 2 Esslöffel Speisenatron um ein Wischwasser zu bilden. Dieses hilft bei der nachhaltigen Bekämpfung des Schimmels. Alternativ kann man die Stellen mit der Teebaumöllösung besprühen.

Obwohl Teebaumöl Schimmel ganz gut bekämpfen und die Entwicklung hemmen kann, ist es nicht einfach dieses zu besiegen, da man die Ursache entfernen muss.

Insekten

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Vertreibung von nervigen Insekten. In Verbindung mit anderen Ölen wie Zitrusöl oder Eukalyptusöl kann man dies erfolgreich machen. Dazu wird ein Vernebler oder eine Aromalampe genutzt.

Nicht nur Insekten werden bei dieser Methode vertrieben, ebenso ein frischer Duft und die Desinfizierte Raumluft sind die Vorteile.

Teebaumöl Kaufen - Wo und wie?

Jeder der die Wirkung ausprobieren möchte kann sich ganz einfach ein Fläschchen Teebaumöl kaufen. Dieses ist sehr oft in Apotheken, aber auch Drogerien und Supermärkten frei erhältlich. Ebenso kann man das Öl auch günstig im Internet erwerben.

Warnungshinweise – Nebenwirkungen & Risiken

Das Teebaumöl setzt sich aus verschiedenen chemischen Substanzen, die den Menschen und Tieren schaden können. Die Anwendung ist nicht von Risiken befreit. Man sollte das Teebaumöl vor allem verdünnen. Beim Kontakt in konzentrierter Form kann es zu Nebenwirkungen kommen. Die Anwendung sollte man ebenso mit dem Arzt besprechen.

Augen

Das Teebaumöl darf auf keinen Fall in Kontakt mit den Augen kommen. Hierbei können Entzündungen entstehen. Man sollte vor allem darauf achten, wenn man das Öl auf den Händen hat und sich an den Augen reiben möchte.

Asthma – Atmung

Menschen, die an Asthma leiden sollten die Benutzung von Teebaumöl mit Ihrem Arzt vorerst abklären. Da dieses chemische Mittel enthält, kann sich dieses schlecht auf die Krankheit auswirken und einen Asthmaanfall auslösen.

Ebenso ist das Schlucken von Teebaumöl verboten, vor allem in ungelöster Form. Dabei kann die Lunge einen Schaden nehmen oder es kann eine Allergie ausbrechen.

Haut

Ebenso kann es zu den schlechten Reaktionen auf der Haut kommen. Man sollte vor allem das Öl nicht direkt auf offene Wunden anwenden, da es zu Verbrennungen kommen kann. Weiterhin kann es auch zu allergischen Reaktionen kommen.

Allergie

Bei dem Kontakt mit der Haut gibt es die Gefahr einer Kontaktallergie. Bei der Anwendung kann können allergische Reaktionen, Hautreizungen, juckenden und/oder trockenen Hautbereichen, Dermatosen, Brennen oder Rötungen entstehen. Dabei sind das Alter und die Lagerung des Teebaumöls sehr wichtig. Das Öl sollte man ebenso nie unverdünnt anwenden.

Verantwortlich für die Auslösung sind die Oxidationsprodukte von Limonen und Trepinen, die mit dem Kontakt mit Luftsauerstoff entstehen. Die Lagerung des Teebaumöls ist deswegen äußerst wichtig. Dieses sollte kühl, dunkel und vor Luft geschützt werden.

Um das Teebaumöl auf der Haut anwenden zu können kann man ein Verträglichkeitstest machen. Dieses kann die Unverträglichkeit von der Flüssigkeit feststellen. Man kann das Öl im unteren Bereich des Innenarms anwenden. Fall es keine besonderen Auswirkungen, im Sinne von Veränderungen oder Rötungen, auf der Haut haben wird, so kann man von einer Verträglichkeit ausgehen. Man sollte jedoch den Einsatz von Teebaumöl vorerst mit dem Arzt besprechen.

Schwangerschaft

Die Anwendung des Teebaumöls während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit sollte nicht ohne die Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Kinder

Der Kontakt von Teebaumöl mit Kindern wird äußerst abgeraten. Man sollte die Flasche nicht nur in trockenen und dunklen Orten lagern, sondern auch fernab von Kindern. Die Substanz könnte bei diesen auf die Haut in den Mund, Nase oder in die Augen kommen. Ebenso besteht die Gefahr der Verschluckung, dieses kann zu Verbrennungen oder sogar zu Atemnot führen.

Bei Jungs kann das Teebaumöl die Östrogenproduktion fördern, welches zu Gynäkomastie (Brustdüsenwachstum) führen kann.

Haustiere

Man sollte das Teebaumöl nicht nur vor unbefugtem Zugang der Kinder, sogar auch vor Hunden, Katzen und anderen Haustieren geschützt werden. Die Inhaltsstoffe können dem Tier sehr schaden oder sogar zum Tod führen. Das Öl sollte man nur nach der Absprache mit dem Tierarzt anwenden.

Lagern - Warum ist das so wichtig?

Aufgrund der chemischen Inhaltsstoffe sollte das Teebaumöl auch richtig gelagert werden. Durch falsche Lagerung kann sich nicht nur die Qualität des Öls verschlechtern, es können auch bei der Anwendung gefährliche Nebenwirkungen entstehen.

Das Öl sollte vor allem vor Luft und Licht geschützt werden. Deswegen sollte man diese in dunklen Räumlichkeiten aufbewahren. Die Produkte, die sich bei dem Kontakt mit Licht oder Luft bilden, können zum Beispiel die allergischen Reaktionen begünstigen. Ebenso können Inhaltsstoffe oxidieren, wenn das Fläschchen lange offensteht.

Die Zusammensetzung

Das Teebaumöl wird aus dem australischen Teebaum durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige gewonnen. Daraus entsteht eine Substanz, die ein Gemisch aus vielen Stoffen bilden.

Dazu gehören über 40 verschiedene chemische Verbindungen, wobei nicht alle erforscht worden sind. Die wichtigsten davon sind Trepinen und Cineol. Diesen Stoffen verdankt das Teebaumöl seine Heilwirkung.

Ebenso sind dort Stoffe wie Terpinen-4-ol, Limonen, Alpha-Terpinen und Terpineol in größeren Mengen enthalten.

  • Terpinen-4-ol (ca. 40%)
  • Alpha-Terpinen (ca. 20%)
  • Terpinolen
  • Terpineol (ca. 3-4%)
  • Pinen
  • Myrcen
  • Phellandren
  • Limonen
  • P-Cymen
  • Terpinen
  • Cineol
  • 1,8-Cineol
  • und weitere Inhaltsstoffe, die noch nicht genau erforscht sind.

Die Wirksamkeit des Teebaumöls kann nur bei der guten Qualität garantiert. Dazu muss man vorerst eine ökologisch sehr gute Ware kaufen und ebenso gut lagern.

Herstellung und Aussehen

Das Teebaumöl wird in Australien schon seit Jahrzehnten angewandt. Dieses wird aus dem australischen Teebaum gewonnen. Es wird mittels Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige hergestellt.

Die Gewinnung des ätherischen Öls ist nicht ganz billig. Der Prozess dauert bis zu 3 Stunden wobei man für 1 Liter Teebaumöl man ca. 100kg Rohmaterial braucht. Dadurch entstehen relativ hohe Kosten, dies lohnt sich wegen der vielfältigen Wirkung.

Für die Gewinnung der kostbaren Substanz wird meistens die Art Melaleuca alternifolia, sowie auch Melaleuca linariifolia und Melaleuca dissitiflora verwendet.

Das reine Teebaumöl hat eine klare bis hell gelbliche Farbe. Man kann es vor allem am Geruch erkennen da es sehr frisch, stark und würzig riecht.

Geschichte - wie kam es nach Europa?

Die Geschichte des Teebaums und des Teebaumöls reicht schon bis vor einigen huntert Jahren. Dieses wurde schon lange von den Ureinwohnern Australiens bei den Problemen der Haut und Wunden angewandt.

Nach Europa wurde es von den britischen Seefahrer James Cook im 18. Jahrhundert gebracht. Er und seine Expedition gelangten an das heute Queensland, wo sie auch auf die Aborigines trafen. Der Botaniker Dr. Joseph Banks machte die ersten Aufzeichnungen.

Auf den Expeditionen wurden die Ureinwohner beobachtet, wo sie aus den Teebaumblätter einen Sud herstellen und es zum Heilen von Hautkrankheiten einsetzten.

Der Teebaum wurde von James Cook nach dem Geruch benannt. Da dieses beim Kochen einen würzigen und Tee ähnlichen Geruch verbreitete.

Das Teebaumöl wurde erst in den 20er Jahren wissenschaftlich erforscht. Nach den vielen positiven Auswirkungen wurde es in Massen produziert.

Botanik

Der Teebaum wächst im australischen Queensland und New South Wales, also im Osten Australiens. Es wird bis 10 Meter groß, ist immergrün und wächst in trockenen Gegenden neben Gewässern.

Die Borke des Teebaums schützt den Bauch vor Hitze, Austrocknung und Sandstürmen. Sie ist papierähnliche und besteht aus mehreren Schichten.

Kultivierung

Die Samen und Blätter des Teebaums finden sehr lange Anwendung und sind sogar australischer Nationalschatz. Der Export von den Samen war früher mit hohen Gefängnisstraffen verboten.

Nach der Entdeckung von Banks geriet die Pflanze in Vergessenheit. Erst ca. 1925 wurde das Teebaumöl untersucht und die antibakterielle und fungizide Wirkung nachgewiesen. Heutzutage küren viele das Teebaumöl zum Wundermittel mit vielfältiger Anwendung.

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